#101 - Soul Deep
Shownotes
Es geht um Yachtrock, ein Musikgenre, das Viele oft als Smooth Jazz kennen. Der deutsche Jazzgitarrist Torsten Goods spricht über wichtige Wegbereiter wie z.B. George Benson (den er persönlich kennt), Steely Dan und Christopher Cross. Torstens aktuelles Album "Soul Deep" gibt dieser Folge die Überschrift und einige Songs davon begleiten uns durch dieses feine Gespräch über ein Musikgenre, das über 50 Jahre alt ist und eine sehr große Fangemeinde hat!
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Transkript anzeigen
00:00:03: Ich spreche mit meinen Gästen über bekannte Musikstücke aus allen Stil- und Zeitepochen.
00:00:19: Wir hören passende Musikbeispiele, und versuchen in unseren Gesprächen einen neuen Zugang zur Musik zu ermöglichen.
00:00:30: Jachtrock ist ein Musikgenre das vielen Menschen weniger geläufig ist als der Begriff Smooth Jazz.
00:00:37: Gemeint ist ein entspannter, sehr eingängiger Sound der vor allem Ende der Neunzehntsiebziger und Anfang der neunzehnachtziger Jahre populär war.
00:00:45: Typisch sind ruhige Grooves, jazzige Harmonien- und saubere Studioproduktionen.
00:00:50: Künstler wie Christopher Cross oder George Benson haben diesen Stil maßgeblich geprägt indem sie Jazz, Soul und Pop auf natürliche Weise miteinander verbunden haben musikalisch anspruchsvoll aber gleichzeitig gut zugänglich.
00:01:04: In Folge neunundzwanzig habe ich schon einmal über dieses Genre gesprochen.
00:01:08: What a Fool Believes von den Doobie Brothers war das Thema und nun habe ich mir gedacht, es wäre doch fein mit einem deutschsprachigen Künstler über Yachtrock zu sprechen!
00:01:17: Der Gitarist und Sänger Thorsten Goetz greift auf seinem Album Soul Deep die charakteristischen Elemente des Yachtrocks auf und interpretiert sie zeitgemäß neu.
00:01:26: Wir hören hier warme Gitarrenklänge, solige Vocals und fein abgestimmte Arrangements.
00:01:33: Ich finde, diese Musik schafft eine Atmosphäre die sehr frisch wirkt und uns unsere Sorgen vergessen lässt.
00:01:39: Und den Yachtrock in unserer Gegenwart trägt!
00:03:36: Als erste Nummer habe ich von deinem Album Island Love gewählt Zum einen weil der Song zu meinem gesprochenen Intro ganz gut passt und zum anderen weil es von George Benson eine Nummer gibt Die heißt Somewhere Island.
00:03:50: Und jetzt weiß ich, dass du George Benson persönlich kennst und mit ihm schon zusammengearbeitet hast.
00:03:55: Und möchte natürlich wissen wie hängen für dich persönlich diese zwei Songs zusammen?
00:04:01: Ganz ehrlich bin ich Riesen-George Benson-Fan und kennen, würde ich sagen, neun-neinzig Prozent seines Repertoires sehr gut.
00:04:09: aber die Nummer fällt mir gerade nicht in den Kopf weil meine Inspiration für diese Nummer war eigentlich eine Nummer von Deodatos, ein brasilianischer Künstler aus den Siebzigern.
00:04:21: Der hat ne Nummer geschrieben die hieß Love Island also andersrum und da hat George Menzen einen Feature gehabt und Herbie Hancock, die haben darauf gespielt und das ist eigentlich... Also ich würde jetzt nicht Yard Rock oder West Coast Musik nennen, es ist eher so eine Art brasilanische Easy Listening, so eine art sphärische Musik die Deodato gemacht hat.
00:05:19: aber ich war eben damals so begeistert vom Menzen Solo auf dem auf dem Titel.
00:05:22: Aber
00:05:22: wir können gerne über George Benson sprechen, wenn du ein großer Fan bist und den wie gesagt er hat.
00:05:26: ja mal hat er nicht zu dir gesagt Du bist my prodigy also da warst du irgendwie sein Wunderkind?
00:05:32: Genau ich kenne ihn ja lange und habe ihn das erste Mal im Jahr twohundsohn eins kennengelernt.
00:05:37: Da war ich zwanzig dann bin nach New York gezogen und hab ihm in einem Club kennengelaunt weil er ist damals auch viel einfach noch ausgegangen Und hat sich junge Musiker auch angehört und Leute auch kennenlernt.
00:05:47: Er war immer sehr offen und sehr hat die jungen Leute gefördert.
00:05:51: Und später dann, also viel später, im Jahr twohundneinzehn habe ich ihn dann... Ich mache so ein kleines Festival, Klassik und Jazz am See in Erlangen.
00:05:58: Mittlerweile machen wir es am Fluss, weil das eine andere Location hat.
00:06:02: Jazz am fluss!
00:06:03: Und da hab' ich trotzdem einen eingeladen als Künstler.
00:06:05: Dann habe ich mit meiner Band vorher gespielt und danach ... Das hat er sich dann angehört von der Seite, der Bühne.
00:06:11: Da war ich auch ein bisschen aufgeregt und da hatte er gesagt ... Genau!
00:06:14: Das hat eigentlich zu einem unserer Mitarbeiterin gesagt in The Sky's My Pornology.
00:06:17: Also das ist exakt das was ich mache.
00:06:19: Hat es dann immer mehr so wie mich mal live zu hören mit meiner Band.
00:06:23: Ein ganzes Set von mir.
00:06:25: Da hat er das noch mehr so glaube ich realisiert dass ich da wirklich etwas sehr Ähnliches mache wofür ich ja auch übrigens immer sehr viel kritisiert werde.
00:06:31: aber dazu habe ich auch immer finde ich meine eigene Erklärung.
00:06:36: also ich finde Ich finde, es ist immer so das Problem.
00:06:39: Wenn man diesen Stil macht... Es gibt ja gerade im Jazz in Europa.
00:06:43: Gibt's jetzt z.B.
00:06:45: so Richtungen wie Gypsy Jazz?
00:06:47: Also dieses sozusagen altmodisch gesagt von den Middle-Operation Zigeunern Sinti darf man glaube ich sagen.
00:06:54: Da kann man sagen, da kommt eine Musik von Django Reinhardt, Manusch Jazz und wenn man so ein Stil spielt Alle sind jetzt endlich in den Fußstaben von Django Reinhard.
00:07:03: Dann ist es aber okay, wenn du sagst um Django-Reinhard kopierst und in dieser Musik bist dann bist du in diesem Genre.
00:07:08: Aber sobald ich irgendwie sage mal in diesem Stief von George Benson heiße zu meiner erkopierten George Benson das finde ich immer ein bisschen unfair.
00:07:15: Aber natürlich versuche ich einfach nur diese Stilistik und diese Musik weiterzutragen.
00:07:20: Weil es gibt so viele Leute die was anderes machen und genug Leute, aber irgendwie keiner macht das.
00:07:26: heutzutage habe ich so das Gefühl diesen Sound Und auch diesen Yachtrock-Sound, das fand ich interessant.
00:07:31: Aber ist dein Weg dann nicht ähnlich wie seiner?
00:07:34: Also weil wir grad so ... Er war ein wichtiger Wegbegreiter für den Yachtrocks.
00:07:40: mit eben Breezin' war die erste Nummer und die ist auf Spotify auf Nummer eins nach vor seinen Hits wie Turn Your Love Around und so.
00:07:48: Ist jetzt nicht unbedingt dieses Genre schon gewesen aber halt ein Wegbereiter.
00:07:52: Dann hat George Benson alle Jazzpreise als Gitarist irgendwie bekommen.
00:07:58: fängt er noch zum Singen an und räumt er dann auch ab.
00:08:02: Ist das nicht ähnlich wie bei dir?
00:08:03: Du hast ja erst später zum Singern
00:08:05: angefangen.".
00:08:05: Ja, ich meine es waren andere Zeiten ...
00:08:08: Ich wünschte
00:08:08: mich in der Zeit gelebt weil die Musik, die ich liebe war damals gesellschaftlich viel relevanter.
00:08:14: also Jazz oder Jardrock war ja die Popmusik der Zeit.
00:08:17: Also Jardrocks ist ein Begriff der kam erst vor zehn Jahren durch Journalisten.
00:08:20: früher hieß das ja gar nicht so.
00:08:21: Sondern das war die Pop-Radio-Musik der Zeit, das waren die Hits der Zeit Und das war damals eben die tolle Musik.
00:08:28: Jetzt haben es dann Journalisten so benannt, weil einfach so eine tolle Musik aus der Ära ist.
00:08:34: Natürlich haben wir viele Ähnlichkeiten, dass ich auch im Herzen ein Jazzer bin und habe das auch studiert, war ja auch in New York und liebe auch wirklich den puren Jazz.
00:08:42: aber hab dann auch das große Herz für die Popmusik Aber bin nie so richtig hundertprozentig würde nie sagen, dass Ich Popmusiker war.
00:08:51: Ich hab ja auch mit Sarah Connor gespielt und Popmusik gemacht, aber immer noch das Herz sehr am Jazz.
00:08:55: Aber man ist so zwischen den Welten!
00:08:57: Und das war bei ihm schon so ähnlich.
00:08:59: Er ist in der Pop-Musik damals angekommen, aber er war im Herzen noch Jazzer... ...und ist dann nach seinem Popverfolg... Ende der Achtziger wieder zum Jazz zurück und hat damit Count Basie Album gemacht.
00:09:11: Und war dann nicht danach eher Jazz-Künstler, der halt so auf seinen Konzerten seine Poppets noch gespielt hat?
00:09:17: Das verbindet uns schon natürlich aber er ist ja ein Weltweiter Superstar gewesen.
00:09:22: Ja, aber ist er nett?
00:09:25: Weil du sagst, der war so begeistert und so... Und du hast ihn ja vor kurzem, glaub ich, auf deinem Instagram-Account gesehen, in den Staaten auch getroffen.
00:09:33: Der schaut aus wie in den Siebzigerjahren.
00:09:35: Dabei ist der schon achtzig oder?
00:09:38: Ich glaube jetzt dreieinachtzig geworden.
00:09:41: Er liebt es mit jungen Leuten die zu fördern und ist ganz unterstützend.
00:09:47: Und natürlich ist er nett, aber er ist mehr als nett.
00:09:49: Er ist wirklich ein Unterstützer und ein Supporter, sagt man in Englisch.
00:09:53: Also wirklich wahnsinnig großherzig und hat uns da mein Freund und mich zu ihm nach Hause eingeladen.
00:09:57: Da waren wir erst mal essen, dann waren wir bei ihm zuhause, hatte mir seine ganzen Gitarren-Sammlungen alles so gezeigt...
00:10:02: Die vielen Grammys!
00:10:03: Ja genau, die hat er auch gezeigt.
00:10:06: Wobei, eins hat ja auch schon ein Paar an das Museum in Phoenix gegeben, der hat es wieder ausgestellt werden um seine ersten Grammies.
00:10:14: Da ist er auch so, dass er an Museensachen gibt.
00:10:16: Viele Gitarren hat er auch verschenkt.
00:10:19: Sehr groß, herziger und ich kann nichts Negatives machen.
00:10:21: Toller Mensch!
00:10:22: Hat natürlich eine tolle Weltkarriere gemacht.
00:10:24: Ja
00:10:25: ist schon schön wenn die eigenen Helden dann auch in echt auch sympathisch und netz sind und nicht...
00:10:31: Das ist einfach für mich ein Riesen-Inspiration zu treffen und zu sehen.
00:10:37: Aber jetzt zurück zur Yardwork.
00:10:38: Da muss ich ja mal sagen.. Ich habe mich damit sehr viel beschäftigt weil Ich hab eigentlich immer diese Musik geliebt, auch schon vor... ...dreißig Jahren als es total out war.
00:10:49: Als alle Ende der Neunziger haben was haben die Leute da gehört?
00:10:53: Dann kamen irgendwann Britney Spears oder Bands wie Linkin Park und so.
00:10:57: Und ich geh halt dahin und hör halt Toto und Dubby Brothers und George Benson Elgerow.
00:11:01: Damals war's einfach nur eine Popmusik, die out war!
00:11:04: Und zehn Jahre später kam dann irgendwie so ein YouTube-Komedien und hat das dann Yacht Rock genannt, glaubt's war das ein Acht.
00:11:11: Haben die so Videos produziert für YouTube, so Comedyvideos Und ja, jetzt ist es ein großes Comeback der Musiker seit ein paar Jahren.
00:11:22: Auch diese Yardrock-Documentary auf HBO wurde sehr treffend analysiert was genau Yard Rock ist.
00:11:29: und Yard rock kommt schon auch vom... von der Rockmusik.
00:11:32: Aber die waren natürlich jazz beeinflusst und insofern würde ich jetzt mal widersprechen, würde sagen Josh Benson und Elgero sind keine klassischen Yardrock-Künstler sondern sie ist ein Teil der Zeit aber so klassisch.
00:11:43: Jardrock ist auf jeden Fall sowas wie hier.
00:11:44: Dubby Brothers Christopher Cross Toto Steely Dan Die waren wie bisschen jazz beeinflusster.
00:11:49: was war schon noch sehr rockig.
00:11:51: Was ist mit Lee Rittenauer zum Beispiel?
00:11:53: War auch er wie Benson und Gerro?
00:11:54: das waren also die Jazzpoppigen Typen die dann so ein bisschen mit rein geflossen sind Bei Elder Row und Benson vor allem wegen einem Mann, das war Jay Grayden.
00:12:03: Das war der Produzent von beiden, der auch die Songs produziert hat von Benson, die in die Richtung ging wie Turn Your Love Around.
00:12:11: Und Never Go Up On A Good Thing und alles.
00:12:14: Jay Graydon hat sehr viel Elder Row-Alben produziert.
00:12:17: Aber deswegen ist es für mich ... Das habe ich aber erst vor fünf oder zehn Jahren gehört.
00:12:25: Okay, dass das alles so ... Auch in der Dokumentation macht das alles ... Total Sinn jetzt, dass ich die Musik auch so liebe.
00:12:32: Jetzt hat das mir jemand erklärt warum ich das so liebe?
00:12:34: Weil es so und so ist weil alle damals beeinflussfeinander waren und weil auch die Yard Rock era von Smooth Jazz beeinflusst war.
00:12:41: Und Benson war eben eigentlich...und das ist ja wirklich der Erfinder des Smooth Jazz.
00:12:46: Die Breezenplatte war damit wo das Smooth Jazz praktisch erfunden und vielleicht noch Grover Washington Wine Light diese Platten Mitte der siebzigern.
00:12:55: Es war quasi ein Genre, wo der erfunden wurde.
00:12:57: Und zwar Smoothies und da ist er wirklich der absolute Erfinder und Pionier, sagt man ja, Pioniere!
00:13:08: Die Artwork kam dann später und war vor allem auch Candy-Logins Michael McDonald und so.
00:14:04: die Leute haben das dann so erfunden diesen smoothen Sound aber auch Fleetwood Mac
00:14:09: Was ich halt interessant finde, also wir sind uns jetzt glaube ich einig dass der Begriff Yachtrock oder Jagdrock wenn man es auf Amerikanisch sagt nicht so geläufig ist wie Smooth Jazz.
00:14:19: Und wenn man aber dann die Interpreten nennt, dann sagen die Leute ah das ist die Musik meins hier und dann ist eigentlich allem klar worüber man spricht.
00:14:28: Sämt ja.
00:14:29: Wobei Smooth Jazz auch eine Riesen Szene, eine aktuelle Szene in den USA ist.
00:14:34: Riesenmarkt!
00:14:35: Aber die
00:14:35: nennt man dann Smooth Jazz.
00:14:36: Ja, das ist Smooth Jazz was anderes als Jard Rock.
00:14:38: Jard rock gibt es ja heutzutage Bands wie Jangan Silver Fox.
00:14:42: Die sind auch jangern... Ich hab's ja auch neulich gehört und ich bin noch mit ihnen in Kontakt.
00:14:46: Die haben ja nichts mit Jazz zu tun.
00:14:48: Sie singen ihre Songs und da ist kein einziges Solo.
00:14:51: Da spielt keiner wirklich ein Solo.
00:14:53: Und bei mir ist es schon der Unterschied.
00:14:54: Ich bin schon der Jardrock-Typ, der halt auch sehr viel Jazz-Einflusse hat.
00:14:57: Wie eben auch Bands on the Road.
00:14:59: Dass die Songs klingen vielleicht so von der Produktion aber ich spiele eben auch noch und vor allem live natürlich auch viele Soli.
00:15:05: Deswegen auch der Jazzclub.
00:15:06: Ja, das wollte ich gerade sagen weil Jangan Silver Fox habe ich gehört vor ein paar Monaten, der hat im Flex gespielt.
00:15:11: es ist eine völlig andere Location bei uns in Wien als das Porgy & Bass.
00:15:15: also wenn du im Porgy und Bess spielst dann bist du schon der größere Held für dich.
00:15:20: jetzt mal in den Musikgenre.
00:15:24: Dann hören wir uns doch einmal an von deinem Album So Deep, Soul Deep
00:15:27: Dino Ma.
00:16:09: Du hast jetzt schon mit so vielen großartigen Jazzgrößen gespielt.
00:16:50: Wer war alle dabei?
00:16:51: Randy Brecker, Victoria Tolstoy, Till Brunner... Und auch auf deinem aktuellen Album, das ist übrigens das Achte.
00:16:58: Hab ich noch gar nicht gesagt ... gibt's also viel Promenenz wie Incognito oder Birelli Lagrén und du hast jetzt vorhin schon über den Chips gesprochen.
00:17:06: beim letzten Album war Birelli Lagrém auch schon dabei.
00:17:10: er als also französischer Gitarist dem man halt mit Django Reinhardt in Verbindung bringt und ich glaub den hast du kennengelernt da warst du erst achtzehn.
00:17:19: Wie kam es denn dann zu dieser Zusammenarbeit?
00:17:21: Auch jetzt wieder bei diesem Album.
00:17:23: Mittlerweile sind wir auch sehr gut befreundet und ich hab ihn gerade erst vor zwei Tagen gesehen, er war grade in Berlin gespielt.
00:17:29: Und dann waren wir auch danach noch auf Jam Sessions und haben auch zusammengespielt.
00:17:35: Ich habe ihn also über einen Freund, Jermaine Landsberger das ist ein Pianist, auch ein Sinti, Sinto, Sintis ist glaube ich plural.
00:17:42: Der wohnt in Nürnberg, also wo ich herkomme, Erlang Nürmberg und der hat da gespielt oder mit Birelli, das verkaube ich, neunneinzig oder so genau, da war ich achtzehn.
00:17:51: Und dann hab ich ihn danach kennengelernt.
00:17:53: Ich war mir schon so ein großer Fan von ihm damals, ob ich ihn besuchen kann?
00:17:57: Dann habe ich ihn damals schon zu Hause bei ihm besucht.
00:17:59: Ähnlich wie jetzt mit Benson und ist eigentlich auch ähnlich verlaufen.
00:18:03: Gitarre gespielt, Gitarren gezeigt, Musik gehört ... Also das war die ... Tolle Musiker besucht und es hat mich damals auch sehr beeinflusst.
00:18:12: Ja, aber das
00:18:13: ist auch sehr besonders!
00:18:14: Also ich meine... Naja,
00:18:15: also eigentlich wollte ich Unterricht bei ihm und er hat gesagt, ich gebe keinen Unterricht, du kannst mich einfach besuchen dann spielen wir ein bisschen weil ich bin kein Pädagoge ja und seitdem waren wir eigentlich Freunde und dann finde ich ist es immer eine schöne ... Weil wir doch anders spielen, also verglichen mit George Benson wo ich doch sehr ähnlich klinge, aber Birelli und ich klingen doch anders und der spielt ja auch sehr schön diese Akustik-Gitarre so in dieser Jankoreinartradition Und deswegen hat das jetzt auf beiden Alben ganz gut gepasst.
00:18:40: und ja, vielleicht machen wir auch noch mal weiter immer so für ein paar Titel zusammenzuspielen.
00:18:45: Frage noch dazu!
00:18:46: Weil du sagst der sagt er unterrichtet nicht aber wenn du mit dem jetzt zusammenspielst nimmt man schon was mit oder?
00:18:52: Ja
00:18:52: dann gehst du sagen genau der Punkt Genau Das ist nicht der Unterricht im Sinne von.
00:18:55: hier sind Notenblätter oder hier eine Theorie oder hier das Konzept.
00:19:01: Die Scala wird superimposed mit der, als ich bei Mike Stern in New York war.
00:19:08: Der kam dann mit so einer Berkeley-Schule von Charlie Barnacus und hat mir das alles aufgeschrieben.
00:19:13: Die
00:19:13: Aufgabe bis zum nächsten
00:19:15: Mal?
00:19:15: Ja oder halt überhaupt einfach.
00:19:16: Der hat mir ganz viel Zeug und das kannst du den Rest des Lebens üben was ja auch super ist für fünfzig Dollar die Stunde oder was es damals war vor dreißig Jahren.
00:19:24: Bei Birelli ist es so, du guckst halt hin und wenn er etwas Tolles spielt, dann sagt man doch wie waren das?
00:19:29: Und
00:19:31: das kann er dann noch mal nachvollziehen?
00:19:33: Ja, natürlich.
00:19:34: Wir
00:19:34: haben es schon noch üben, jeder übt irgendwelche Sachen.
00:19:37: Naja
00:19:37: sowieso!
00:19:38: Also ich weiß du bist der klassische Musikerin aber wie ein Jazzer wenn man natürlich improvisiert man aber schwierige Sache muss man denn schon auch vorher üben und dann sind die irgendwann drin und spielt man auf der Bühne halt zwanzig oder viele Jahre lang und da sind sie sehr drinnen.
00:19:53: aber irgendwann hat man die schon mal geübt die
00:19:55: die Phrasen.
00:19:55: Die ganzen Riffs und so.
00:19:56: dann bauen wir das ein.
00:19:57: Also, sehr schön.
00:19:58: auf dem Album sind nämlich zwei Nummern mit ihm und zwar die eine heißt Angel in Devil's Clothes.
00:20:03: Das ist so eine Blues-Ballade.
00:20:05: Kann man das irgendwie sehen?
00:20:06: Ballade, ja genau.
00:20:07: Sehr schön!
00:20:08: Da spielt er auch in seinem Solo-Bauder gleich einen ganz am Anfang den Stormi Weather DJ Standard.
00:20:13: Und dann ist die Nummer aus und dann sagst du ja... also was ist wenn wir das jetzt umdrehen?
00:20:19: Also nicht der Enkel in Teufels gewarnt sondern der Teufel in Englisch gewarnt und dann ist diese Nummer auf einmal schnell und flott.
00:20:26: War das eine Idee, die entstanden ist?
00:20:28: Oder ist es geplant gewesen oder
00:20:31: ... Also da tun wir so wie wenn's total spontan war.
00:20:35: Es war vorall schon zu einer Idee, dass man sagt okay bei der Ballade hab ich ja gar keine Gitarre gespielt sondern nur Gesungen hergespielt.
00:20:42: Ich dachte auch,
00:20:42: wir wär's mal nachher noch ne kleine Session machen wo wir uns die Bälle zuwerfen.
00:20:46: Klassisch also dieses Calling-Response.
00:20:48: Genau
00:20:48: und
00:20:49: deswegen haben wir das dann nochmal als quasi die Nummer in schneller nochmal gegeimt Und der Titel hat sich dann so angeboten, dass man es umdringt.
00:20:57: Aber im Prinzip ist das ja... Ja, da hören wir jetzt gleich hinein!
00:21:04: Ich finde das nämlich so schön, dieser Dialog den ihr da führt.
00:21:07: Und ich vermute jetzt einmal dass auch so Hörerinnen und Hörern die nicht mit dem Gitarren-Sound zurechtkommen euch genau hier wirklich gut auseinander kennen.
00:21:16: also erstens mal vom Stil sowieso aber auch weil das Instrument ja so anders klingt War das auch klar, dass er eben mit der akustischen Gitarre spielt?
00:21:24: Ja hab' ich ihn dann gebeten.
00:21:26: Ich bin nämlich auch ganz gerne E-Gitarre.
00:21:27: Ich dachte einfach was ist dann schöner wenn es so... und er kann das halt einfach wie kein anderer kann so teurer Musiker
00:21:32: sein.
00:21:32: Ja, das ist wirklich der Unterschied dann einfach
00:21:33: auch dabei.
00:21:34: So einen tollen Ton in seiner...
00:22:56: Ist denn das wenn du jetzt auf deinem Album so Gäste hast die mit dir spielen und die Nummern gemeinsam auch entwickeln?
00:23:03: Und du bist aber ohne diese Musiker auf Tour?
00:23:07: Wie fühlt man diese Lücke?
00:23:10: Man muss gucken ob es geht.
00:23:11: bei vielen Titeln geht's dann nicht geht, dann spielt man den Titel halt einfach nicht.
00:23:16: Also das ist jetzt eigentlich nur bei dem der würde auch so gehen.
00:23:18: aber der Titel ist dann vielleicht nicht spannend genug oder so.
00:23:22: wir haben jetzt so nach zwanzig Jahren und so viele Alben so viele andere Titel die wir live spielen.
00:23:26: da haben natürlich guten Fundus.
00:23:28: aber eigentlich spielen wir sehr viel von dem neuen Album weil ich das auch sehr mag und auch sehr stolz bin auf die Titel.
00:23:34: Aber meistens geht es schon Nur manchmal geht's nicht und dann kann man es halt nicht machen.
00:23:37: Ja
00:23:39: Jetzt haben wir dich ja auch singen gehört schon Wir haben jetzt auch schon darüber gesprochen Und in meiner anderen Yachtrock-Folge haben wir festgestellt, dass die Texte bei diesem Musikgenre halt jetzt nicht so wahnsinnig im Vordergrund stehen.
00:23:54: Sowieso den Sänger Michael McDonald hat mir nie verstanden, das ist ja immer ein Running Gag unter Musikfreunden, dass man ihn nicht versteht weil der nur schult beim Singen.
00:24:03: und jetzt würde ich nicht die Antwort schon kennen.
00:24:05: aber ich frag dich trotzdem wie wichtig sind dir denn deine Texte und dein Gesang bei deiner Musik?
00:24:11: Naja also der Gesang Natürlich ist natürlich schon sehr wichtig.
00:24:16: Wenn ich jetzt sozusagen Songs schreibe, die gesungen werden, dann ist das wichtigste, dass der Gesang auch gut ist und dass es auch schöne Melodien sind.
00:24:27: Sonst könnte man's ja auf der Gitarre spielen oder mit dem Saxophon.
00:24:30: Das ist schon wichtig.
00:24:32: Klar aber klar ist schon, dass ich auf jeden Fall eher der klassische Musiker bin, der Musik auch wegen der Musik hört und nicht so wegen des Textes.
00:24:42: Mittlerweile bei meinen Titeln bin ich auch selbstkritisch und vielleicht nicht der größte Poet oder Textor.
00:24:49: Aber dann treffe ich mich mit anderen Leuten zum Songs schreiben, die gute Texte sind.
00:24:54: Deswegen habe ich mit Kim Sanders hier viel gemacht und auch mit dem Kumpel Ray Thompson aus Berlin den Amerikaner... Ich glaube das waren ein paar andere Leute noch.
00:25:07: Dass man sich mit anderen die Talente eint Ja, ansonsten Texte sind schon sehr wichtig.
00:25:13: Also meine Frau zum Beispiel ist die hört Musik eher nur wegen dem Text.
00:25:16: Die ist schau später noch Germanistin und liest viel und dann hört sie natürlich da auch viel auf Texte.
00:25:23: Insofern gibt es aber für einfach verschiedene Hörer also klassisch muss man sagen die Klassik- und Jazzhörer hören eher auf die Musik Und die Leute die jetzt so Liedermacher, Singer Songwriter oder aktuelle Popmusik Rap Da geht's ja nur um Texte.
00:25:39: Die Musik ist so ein bisschen das Beiwerk, da sind die Kunst nicht mehr in der Musik, sondern die Kunst ist im tollen Text oder Hux und sowas.
00:25:49: Aber im
00:25:50: Gegensatz zu Michael McDonald versteht man deine Textes sehr wohl?
00:25:53: Wobei er hatte echt gute Texte!
00:25:55: Danke, dass man die Texte hat.
00:25:57: Der ist auch von Kenny Loggins.
00:26:00: Kenny war der bessere Texteer.
00:26:02: Und Kenny war ein guter Text.
00:26:05: Wenn wir jetzt Summer Rain hören, ich glaube das war geprägt von Steely Dan.
00:26:09: Habe ich in einem Presse-Dext von dir gelesen?
00:26:12: Steely Daniel ist im Prinzip sowieso ein großer Einfluss aber vor allem Christopher Cross die Nummer.
00:26:19: Das erste Christopher Cross Album hat so einen schönen Sound und relativ einfache aber dann doch sehr intelligente Pop Songs.
00:26:26: Und ich finde Christopher Cross auch der absolute Blanco Yacht Rock Paradebeispiel, so muss ich Yacht Rock klingen.
00:26:35: Der dachte auch, ein Song möchte ich mal machen.
00:26:37: Deswegen ist es mein Yacht-Rock-Beat ... Weil der ist auch etwas rockig!
00:26:41: Es ist nicht so jäsig.
00:26:42: Summer Rain ist schon sehr typisch so Radio-Sounds.
00:27:47: Bei zwei Songs auf dem Album steht Featuring in Cognitone.
00:27:51: Auf dem Albon drauf und das ist ja jetzt eigentlich eine S-Jazz Band.
00:27:55: Und hier gibt diese Zusammenarbeit mit Bluie Monique, der ist eigentlich Gitarist von Incognito.
00:28:02: Und
00:28:03: Produzent, Songschreiber hat auch schon für George Benson und für Eric Clapton glaube ich auch oder?
00:28:09: Die hat er auch produziert
00:28:10: ja.
00:28:10: Also ich meine das sind nicht so viele hohe große Namen heute.
00:28:13: Wie bekommst du jetzt diese Leute?
00:28:15: also vorhin hast du schon ein bisschen erzählt lernt man die alle immer bei anderen Geeks und bei Jamstations scannen.
00:28:21: Oder ist es jetzt auch einmal so dass du mal Mit dem Management sprichst.
00:28:25: Ja, da war das einfach übers Management.
00:28:27: Da war es schon so?
00:28:28: Da war
00:28:29: ein Freund von mir aus München, der ist Verleger ... Der kannte Bluey und dann ging das über E-Mail entweder über Bluey oder seine Frau macht sein Management.
00:28:40: Oder über seine Frau.
00:28:41: Das sind ja sehr engler, also das ist im Prinzip eins.
00:28:44: Und dann haben wir uns, die hat der Verleger mich vorgestellt, wenn ich hab da einen Freund, der super hier in Deutschland sehr am Start und nicht so groß in England natürlich.
00:28:54: wo er wohnt.
00:28:56: Aber das könnte noch und wollte nicht fast was zusammen machen, dann hat er mich wahrscheinlich bis heutzutage so einfach ist, einfach dann geguggelt ... Angehört alles!
00:29:05: YouTube-Spotify.
00:29:06: Dann fand ich das gut, dann habe ich gesagt ja unter den und den Bedingungen und so und haben auch ein bisschen telefoniert und dann ist es sowas schick zu Songs hin und her.
00:29:15: Er hat mir dann glaube ich zwei Songs geschickt oder er hat mir ein bisschen mehr geschickt aber die zwei fand ich am besten.
00:29:24: Und dann hat er gesagt ... I believe
00:29:25: for the day, is that?
00:29:26: Ja,
00:29:26: live for the Day und so deep, so deep.
00:29:29: Die waren aber noch ein bisschen anders.
00:29:30: also da habe ich dann auch meine eine Noten noch eingebracht.
00:29:33: bei Live For The Day hab' ich relativ viel sogar ganzen Melodien eigentlich in den Strophen oder alle Texte selber gemacht und dann ging das so hin und her mit Ideen.
00:29:43: und bei So Deep, So Deep ist der Text von Hamish Stewart von der Average White Band Also diese den großen Hit hatten Pick Up The Pieces Er hat den Text geschrieben Der hat auch mal eine Vision davon aufgenommen, die aber komplett anders ist und teilweise noch ein anderer Text.
00:29:58: Aber ganz anders von den Melodien.
00:30:00: Und die Melodienen waren dann vom Bluey.
00:30:02: Aber selbst da hab ich mit meinem Kumpel Jan im Studio auch noch ein paar Sachen geändert.
00:30:06: Das war wirklich so ne schöne Zusammenarbeit aus vielen Leuten.
00:30:09: Am Ende bin ich echt stolz drauf.
00:30:12: Er war als produziert quasi.
00:30:13: Also Bluey hat das schon an sich genommen und hat es dann alles so ... Was dabei ist?
00:30:18: Die Streicher und Rhythmus-Gitarren hat er alle gespielt.
00:30:21: Ich hab nicht nur meinen Solo in meinem Gesang.
00:30:23: Das ist doch toll.
00:30:24: Alles andere hat eher so hingestellt, deswegen ist es produced by Incognito und Featuring auch weil ... Weil das einfach der Sound ist von denen.
00:30:30: Also dieses Song könnte für mich auch von Incognitos sein mit der Sängerin dann natürlich mit Major League oder Toni Montréal den Singer.
00:30:38: Dann natürlich dann noch von mir gesungen.
00:30:40: Aber
00:30:40: da sind schon wirklich die großen Bands, oder?
00:30:42: Mit denen wir auch irgendwie groß geworden sind, weil Gagliano-Kart auch dazu oder Tamiroquai bei uns in Österreich Count Basics ist auch in diesem Stil und so.
00:30:50: ja also dass sie sehr.
00:30:54: Ich kann nicht mehr sagen, ich bin immer so geplättet.
00:30:56: Weil ich mich dann so freue, dass es da Zusammenarbeiten gibt.
00:30:59: So wie du vorhin gesagt hast ... Die sind jetzt auch schon älter und die geben das halt irgendwie weiter.
00:31:04: diese
00:31:05: ... Bluie ist glaub ich schon über siebzig oder wirklich siebzig?
00:31:08: Und er freut sich auch ja, produziert viele junge Bands und so.
00:31:10: Die gehen noch auf Tour.
00:31:11: Wir haben letztes Jahr zusammen im Abend gespielt bei mir in Erlangen.
00:31:16: Das war letztes Jahre mit Bluio und Incognito nach uns.
00:31:19: Das ist immer ganz schön!
00:31:20: Ist jetzt ... SCJ ist auch noch so eine Stilrichtung, wo du sagst, da könnte ich mich irgendwie vertiefen.
00:31:27: Ja klar!
00:31:28: SCJ heißt also die britische Version, ne?
00:31:30: Also der britische Neunziger-Version.
00:31:33: Wobei jetzt inkognito einfach sehr viel Soul ist und am Ende ist das alles Soul.
00:31:39: Der größte Einfluss von Blue ist ja Stevie Wonder.
00:31:41: Das ist dann ein größtes Vorfeld.
00:31:42: Und das kommt schon alles daher, ne, Stevie Wonder?
00:31:46: George Benson ist ja auch im Prinzip Soul Musik.
00:31:49: Letztendlich, Kenny Loggins hat auch sehr viel ... Die ganzen Yachtrock-Helden hatten auch sehr viele Soul Einfluss.
00:31:55: Irgendwie kommt's daher und bei mir ist es dann eben noch den kleinen Jazz-Einfluss durch die Jazzgitarre.
00:32:00: Genau so klingt sie nach Live for the Day!
00:33:35: Weil du vorhin Kim Sanders angesprochen hast, es gibt natürlich auch ein Duett.
00:33:39: mit der Sängerin Kim Sanders und am Saxophonist Paul Heller.
00:33:44: Das ist auch ein Song von dir, oder?
00:33:46: Mhm.
00:33:46: Den hab ich mit Kim geschrieben, ja!
00:33:48: Und ihr kennt's euch aber auch Ewig,
00:33:50: oder?!
00:33:51: Ja also Kim kenne ich seit
00:33:53: mehr gemachten
00:33:53: Jahren.
00:33:55: Also sie war damals in Berlin, sie wohnte mittlerweile an Hannover und hat damals in berlin gelebt, war bei Schiller, was das so Elektro ... große Elektroband davor war sie ja auch.
00:34:07: Immer wieder hat sie auch mit Til Brunner gearbeitet und in den Neunzigern war sie natürlich ein Star.
00:34:11: In der neunziger Eurodance-Zeit hatte die mit Culture Beat große Hits, also das Ding daran von Culture Beat.
00:34:17: Sie liebt auch Yard Rocks, sie liebt auf... Auch Smooth Jazz Chade ist ihr großes Ding immer, das ist wie da ein bisschen andere Ecke.
00:34:24: Und da haben wir uns schon sehr verbunden.
00:34:25: deswegen musikalisch haben wir da immer viele Parallelen gehabt und immer wieder Konzerte zusammen gemacht.
00:34:31: ich habe dann auch mal auf einem Album von ihr gespielt Und dann bei den letzten zwei Alben, wo ich mich am meisten zu Hause fühle mit den letzten Alben.
00:34:40: Da hab' ich sie auch bei beiden Alben sehr mit eingebunden und das passt super!
00:34:44: Auch wenn die Backings singen für mich, das klingt so gut.
00:34:47: Naja in dem Song Lüft bei der Hart, das ist ja ein reines Duett oder?
00:34:51: Ja genau.
00:34:52: Sie hat auf vier Songs gesungen und das eine
00:34:54: ist ein
00:34:55: Duetti.
00:34:57: Dann schließt man mit dem schönen Song doch ab... Sag, was ich noch wissen möchte.
00:36:34: Du bist jetzt mit deinem Soul-Deep Album derzeit auf Tournee.
00:36:38: also wir sind jetzt im April, Mai und auch sonst bist du ja schon sehr viel herumgekommen.
00:36:45: Spielst du jetzt deine Musik lieber in den USA oder lieber in Europa?
00:36:49: Oder was siehst du für Unterschiede zwischen dem Publikum, weil ich mein schließlich kommt diese Musik ja trotzdem von der Westküste.
00:36:59: Ja also ich spriele sie überall gerne und ich glaube auch das ist auch eine schöne Sache daran dass es her weltweit Fans.
00:37:08: davon gibt es eine neue alte neue Nische die jetzt wieder weltweit fans hat so wie er irgendwann auch.
00:37:14: ich meine Jazz war ja auch irgendwann mal Popmusik als Frank Sinatra Diese Big Band-Nummern, das war ja damals Jazz.
00:37:20: Das war irgendwie die Popmusik der Zeit und jetzt ist es halt eine Nische wie Jazz und so ist auch diese Musik ne Nische geworden, die damals die Pop-Musik derzeit war.
00:37:29: Und nee ich misse es egal wo ich singe.
00:37:32: also das Publikum ist immer unterschiedlich.
00:37:35: Deutschland ist natürlich mein Kernmarkt und habe ich die meisten Fans aber mit der Musik jetzt eigentlich auch.
00:37:40: erst seit den letzten zwei Alben so richtig vor zehn Jahren war ich noch nicht so stringent und nicht so explizit in dieser Richtung unter nichts sondern das war alles Nicht so angekommen, vielleicht.
00:37:50: Ich wusste noch nicht genau wo ich dahin will.
00:37:51: Noch nicht habe ich auch auf einer Kreuzfahrt gespielt.
00:37:53: Das war die Smooth Jazz Cruise und das ist exklusives nur amerikanisches Publikum.
00:37:58: Vielleicht noch ein paar Engländer?
00:37:59: Auf jeden Fall nur englischsprachig!
00:37:59: Du musst auch englische moderieren.
00:38:00: Du hast die ganzen Superfans, alle die nach dir spielen dann halt irgendwie andere große Smooth Jazz oder Yacht Walk oder was Artists... Das war schon interessant.
00:38:11: Für die Leute zu spielen, für die absoluten Fachleute und wenn du dann angenommen wirst, dann freust du dich schon sehr erst rechtwillig, wenn die das so feiern.
00:38:17: Weil die kannten mich alle vorher auch nicht.
00:38:19: Ich würde zur meiner letzten Frage kommen, die jeder bekommt.
00:38:22: Torsten was können Kunst- und Kultur zu einer besseren Zukunft beitragen?
00:38:26: Ich glaube dass Kunst und Kultur, ob es sei jetzt Musik oder andere Kunst, das den Menschen gut tut, dass es dem Menschen beruhigt und positiv stimmt Und das ist doch das, was es muss.
00:38:37: Es muss die Menschen zusammenbringen oder sollte am besten die Menschen bringen, dass man nicht mehr miteinander kämpft streitet und sich über politische und was auch immer im schlimmsten Fall Kriege da irgendwie auseinandersetzt.
00:38:50: Ich glaube, die Musik oder die Kultur allgemein kann, glaube ich helfen.
00:38:54: Das hoffe ich.
00:38:57: Aber ich glaube auch daran ja!
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